Kurze Befürchtung: Die Reise fällt ins Wasser
Bevor es losging kam kurz die Befürchtung auf, dass aus gesundheitlichen Gründen die erste Tour des Jahres ausfallen oder zumindest verkürzt werden müsse. Obwohl ich wahrlich selten krank bin überkam mich am Dienstag Nachmittag ein Anflug einer Erkältung, so dass ich nach exakt acht Stunden Arbeit schnellstmöglich den Weg vom Büro heimwärts antrat und den Rest des Abends auf dem Sofa und im Bett verbrachte. Der Mittwoch Morgen war nicht besser, zudem quälten mich auch noch heftige Kopfschmerzen, so dass ich nicht arbeiten ging und stattdessen im Bett blieb. Ein wenig Medizin, viel Gesundheitstee und einige Schmerz- und Gesundheitstabletten später wurde es am Abend halbwegs erträglich.
Früh ins Bett gegangen ging es mir am Donnerstag Morgen glücklicherweise deutlich besser. Ich konnte Arbeiten, einen Berg an E-Mails bewältigen der sich am Vortag angehäuft hatte und war glücklich, dass ich wieder fit war.
Donnerstag: Anreise bei wunderschönem Sonnenuntergang
Birgit kam am Donnerstag pünktlich um kurz nach 18 Uhr heim. Bis dahin hatte ich den Audi gepackt – es sollte die erste Tour mit dem neuen Auto werden. Wir hatten total Lust mit dem neuen Cabrio endlich die Saison zu eröffnen und zum anderen war die Corvette sowieso noch in der Werkstatt, um für das neue Jahr fertig gemacht zu werden.
Es war alles bereit und somit konnten wir um zirka 18:30 Uhr starten. Die Pfalz liegt von uns aus gesehen Richtung Westen. Wir nahmen also die Landstraße und fuhrem dem Sonnenuntergang entgegen. Desto später der Abend wurde, umso schöner wurde der Himmel. Ein Farbenspiel, beginnend mit tiefem Rot direkt unten am Horizont, übergehend ins gelbliche bis hin zu türkisfarbenem Himmel der schon bald die ersten Sterne offenbarte.
Schließlich kamen wir gut zwei Stunden später an unserem vermeintlichen Ziel an. Zu unserer Verwunderung gab es hier jedoch nicht das erwartete Weingut, auf dem wir übernachten wollten.
Déjà-vu an das Piemont
Ein Blick auf die Karte und in den Kalendereintrag offenbarte den Fehler. Aus unerfindlichen Gründen hatte ich den Ortsnamen unserer Unterkunft falsch gespeichert. Zu meinem Glück war das Missverständnis gering und das richtige Ziel war nur gute drei Kilometer entfernt.
Ein ähnlicher Fehler ist uns auch im letzten Jahr im Piemont unterlaufen und auch dort waren es zum glücklicherweise nur wenige Kilometer Unterschied. Damals war die Ursache eine missverständliche Adressangabe, denn die Italiener haben andere Adressen als wir. Nichts desto trotz kam es uns wie eine Wiederholung vor. Da es alles nicht schlimm war hatten wir Grund zum Lachen und gleichzeitig eine schöne Erinnerungen an den herrlichen Sardinien-Urlaub.
Ruhiger Ausklang des Tages mit einem Glas regionalem Wein
Für die drei Übernachtungen in der Ferienwohnung Weingut & Destillerie Bernd Klein in Pleisweiler-Oberhofen hatten wir bereits ein wenig Proviant mitgenommen. Das hieß, für Donnerstag Abend gab es ein selbstgebackenes Fladenbrot, etwas Antipasti, Käse und dazu unseren sogenannten Hauswein. Zu unserer Freude konnten wir uns jedoch direkt vom Vermieter einen Wein nehmen und damit das lokale Getränk zu unserem Abendessen genießen.

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