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Urlaub auf den Azoren: Teil 2 – Die Insel „Terceira"

veröffentlicht am So., 23.08.2026
geschrieben von Alexander Weißgerber
Inhaltsverzeichnis
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Vom 25. Jul. 2026 bis 29. Jul. 2026

Nachdem wir fünf Tage die Insel São Miguel erkundet haben und uns dabei in die Natur und Landschaft der Azoren verliebten, stand nun der zweite Teil unserer Reise an. Mit einer Propellermaschine flogen wir von Ponta Delgada nach Lajes auf Terceira. Wider Erwarten verbrachten wir hier am Ende mehr Zeit als uns lieb war.

Tag 6 – Samstag

Vor dem Aufstehen zum Flughafen

Bereits das Ende auf São Miguel deutete an, dass wir zum Erreichung des Fluges und der Abgabe des Mietwagens am Samstag morgen richtig früh aufstehen mussten. Genau deswegen wurden die Reiseutensilien bereits am Freitag Abend zusammengepackt, um so wenig wie möglich Zeit am Morgen zu brauchen und in Ruhe die Fahrt zum Flughafen antreten zu können.

Es hieß dennoch um 4:20 Uhr aufstehen, eine Kleinigkeit essen, alles was noch nicht zusammengepackt war einsacken, das Auto beladen und los ging es. Vor der Abgabe des Mietwagens nochmal vollgetankt und dann direkt zum Flughafen. Die Übergabe des Autos verlief absolut reibungslos.

Koffer eingecheckt, noch ein wenig gewartet und dann ging es auch schon um 8:40 Uhr mit einer Bombardier DHC-8-400  auf in Richtung Terceira. Nur eine gute halbe Stunde später setzte der Flieger schon wieder zum Landeanflug an. Von der Insel selbst war zunächst nichts zu sehen, denn zwei dicke Wolkenschichten versperrten die komplette Sicht. Den Boden der drittgrößten Azoreninsel berührten die Räder schließlich um 9:15 Uhr.

Mietwagen mit Hürden

Der Flughafen von Terceira ist nochmal deutlich kleiner als Ponta Delgada. Also ab zum Mietwagenschalter, eine gefühlte Ewigkeit gewartet, weil nur ein Mitarbeiter anwesend war und dieser mit anderen Kunden umfangreich beschäftigt war. Als wir an der Reihe waren hieß es dann, wir wären zu früh – ganze 25 Minuten und immer wurde empfohlen, unbedingt pünktlich zu sein.

Angeblich, weil wir so arg früh dran waren, stand der für uns eingeplante Mietwagen noch nicht bereit. Es hieß, er würde noch gewaschen und dann könnten wir ihn übernehmen. Eine viertel Stunde später war es endlich soweit, oder jedenfalls dachten wir das. Der Schlüssel wurde übergeben und ich wurde rausgeschickt mit den Worten "geh dort zum Parkplatz und dann findest Du das Auto".

Sofort bin ich losgestiefelt und fand natürlich nicht den Mietwagen. Glücklicherweise sind auf den Parkplätzen immer Mitarbeiter anwesend und ich konnte einen ansprechen. Hier bekam ich die Info, der Mietwagen sei gar nicht auf diesem Parkplatz, doch ein anderer Mitarbeiter würde ihn sofort holen. Also den Schlüssel wieder übergeben, gewartet und gute drei Minuten später kam ein total demolierter, schmutziger Opel Crossland vorgefahren, den ich übernehmen durfte. Von außen schon eine Zumutung, war er innen nicht besser zurecht und stank dermaßen nach Duftbaum, dass ich mir das Atmen auf der Fahrt hin zum Flughafeneingang verkneifen musste.

Hier mal ein paar Eindrücke von dem ramponierten Karton.

Lajes und die Fahrt zum Ferienhaus

Doch das alles konnte uns nicht die gute Laune verderben. Wir verstauten das Gepäck im Kofferraum als auch auf der Rückbank und fuhren zunächst ein paar Meter nach Lajes rein. Viel zu sehen gibt es hier nicht. Ein kleines und verschlafenes Örtchen mit einer Kirche und direkt der ersten der ganz häufig auf Terceira zu findenden Impérios / Heilig-Geist-Kapellen. Hier nicht unbedingt eins der schönsten, denn die sind zum teil wunderschön bunt, für einen ersten Eindruck war es jedoch schon wirklich schön.

Da es nicht viel mehr zu sehen gab und wir uns den Besuch von Praia da Vitória für den letzten Tag, bevor wir nach Pico fliegen, aufheben wollten, fuhren wir gemütlich in Richtung Ferienhaus bei Angra do Heroísmo. Direkt fiel auf, dass Terceira ganz anders ist als São Miguel. Die Insel ist kleiner, doch das ist es gar nicht, vielmehr ist die Vegetation anders und es wirkt alles einfacher. Nicht schlechter sondern anders.

Erste Miradouros auf Terceira

Kurz vor dem Checkin ins Ferienhaus holten wir uns im Supermarkt noch eine Kleinigkeit zum Mittag und begaben uns anschließend zu dem kleinen, pituresken Häuschen, in dem wir die nächsten drei Nächte verbringen sollten. Wir wurden unglaublich freundlich von den Eigentümern persönlich empfangen und bekamen direkt Tipps für Restaurants und Ausflüge.

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir, ähnlich wie auf São Miguel, mit der Erkundung der ersten Aussichtspunkte. Anders als auf der Hauptinsel und wie zu Beginn bereits angedeutet, ist auf Terceira alles etwas einfacher. Die Miradouros sind lange nicht so aufwendig gestaltet und doch bieten sie fantastische Aussichten auf die beeindruckende Natur der Insel.

Wilde Katzen, aggressive Hunde

Der Weg vom Furnas do Enxofre zurück auf die Hauptstraße sorgte für einen kurzen Schreckmoment. An der Kreuzung angekommen, rechts abbiegend, sahen wir ein paar Meter weiter zwei wilde Hunde am Straßenrand sitzen. Wir waren ganz allein unterwegs, weit und breit kein anderes Auto zu sehen, als einer der Hunde auf einmal loslief, die Zähne fletschend auf das Auto zustürmte und ich nur noch beherzt das Gaspedal tretend, versuchte so schnell wie möglich wegzukommen.

Der Hund war so aggressiv, dass er sogar noch mit seinen Krallen hinten am Auto kratzte. Es ist nichts geschehen, doch wir waren froh, dass wir im Auto saßen und nicht zu Fuß unterwegs waren.

Wilde Katzen haben wir auf allen Azoreninseln ebenfalls in großer Zahl gesehen. Entgegen dieser beiden verwahrlosten und ziemlich garstigen Hunde sind die Katzen hingegen eher scheu und nicht angriffslustig.

Bild
Fischplatte mit Kartoffeln und Brokkoli
Caption
Rockfish mit Kartoffeln und Brokkoli im Beira Mar

Abendessen in São Mateus da Calheta direkt am Fischerhafen

Nach dieser aufreibenden Rückfahrt entschieden wir auf Grundlage einiger Empfehlungen unseres Vermieters des Ferienhauses für den ersten Abend als Restaurant das Beira Mar Restaurant São Mateus.

Eine wirklich gute Entscheidung, denn hier bekamen Sven und ich den besten Fisch, den wir bislang gegessen haben. Rockfish, frisch gefangen und in der Auslage selbst gewählt, war es ein echtes Highlight.

Tag 7 – Sonntag

Nachdem wir den Vortag also ruhig verbracht hatten bedeutet das für Sonntag wieder ein wenig mehr Bewegung und Abenteuer.

Wanderung durch regenwaldähnliches Gebiet (PRC 03 TER)

Genau das wurde es. Der Tag begann recht trüb, doch das hat auf den Azoren wenig zu bedeuten. Es kann im Sommer wolkig und neblig sein, kurze Zeit später wird es schön. Falls es das nicht wird, ist es dennoch nicht kalt. Genau deswegen konnte uns wirklich nichts davon abhalten, die geplante Wanderung durchzuführen.

Also die halbe Insel mit dem Auto umrundet und zum Start der Tour gefahren. Zwei Autos standen auf dem Parkplatz. Damit wurden unsere bisherigen Erfahrungen ein weiteres Mal bestätigt. Kein Gedränge, keine Touristenmassen, kein unnötiger Lärm. Einfach die Natur und ein paar Wanderer die genau deswegen hergekommen sind.

Die offizielle Wanderung PRC 03 TER führte uns durch regenwaldähnliches Gebiet. Feuchte Luft, dichte Bewaldung, Baumfarne und richtig viel Grün. Einmal tief einatmen und gefühlt hatte man ein Jahr Lebensenergie dazugewonnen. Doch trotz der hohen Luftfeuchtigkeit und der Aussage einiger Menschen dort, dass es dieses Jahr verhältnismäßig viel regnet, war ein als Wasserfall gekennzeichneter Abschnitt nahezu ausgetrocknet. 

Dazu kommt, während wir den Pfad entlangschritten fing es wirklich noch etwas mehr an zu regnen. All das trübte nicht unsere Stimmung, lediglich die teils etwas holprigen Wege machten Birgit an diesem Tag etwas zu schaffen. Das führte auch zu der Entscheidung, das wir nicht alle zusammen hinauf zum Aussichtpunkt auf den See und der dort höchsten Erhebung, auf den Lagoinha wanderten, sondern ich diesen Abschnitt allein zurückgelegt habe. Viel zu sehen gab es dort aufgrund des Nebels auch nicht. Die Natur, singende Vögel und der Weg selbst entschädigten mich jedoch vollends.

Höhlenbesichtigung "Algar do Carvão"

Wieder am Auto zurück führte uns der nächste Tagespunkt zum Algar do Carvão, einem Vulkanschlot. Das Innere weiter unten, wo ein kleiner See zu sehen ist, mag nicht sonderlich spannend wirken, doch die üppig bewachsene Öffnung zur Außenwelt sieht von unten betrachtet einfach fantastisch aus.

Allzu große Erwartungen darf man an diese Höhle indes nicht stellen. Es wird aktuell zwar ein neues Besucherzentrum gebaut, womit eventuell auch mehr wissenswertes näher gebracht werden kann, bis dahin ist aus unserer Sicht der Eintrittspreis jedoch nicht gerechtfertigt.

Traditionelles Essen in einem urigen Lokal

Nach der Höhlenbesichtigung ging es zurück, einmal duschen und dann zum Abendessen. Unsere Wahl fiel auf das Restaurant Quinta do Martelo im Norden von São Mateus, wo wir am Abend zuvor am Meer zu Abend gegessen hatten.

Ein uriges Restaurant das die Gäste im Eingangsbereich mit traditionellen Arbeitsgeräten und dem Charme eines alten Tante Emma Ladens empfängt. Die Bedienung war super freundlich und konnte uns auf Englisch wunderbar eine Empfehlung für das Essen geben. Wir haben den Abend hier sehr genossen und damit auch einen tollen zweiten Tag auf Terceira verlebt.

Abendlicher Ausflug zum Miradouro da Serra de Santa Bárbara

Das gute Essen und die wunderbare Stimmung führte zu dem kurfristigen Entschluss noch einen weiteren Anlauf zu unternehmen, auf den Miradouro da Serra de Santa Bárbara zu fahren. Bisher hatte uns das Wetter immer einen Strich durch die Rechnung gemacht, also könnte es ja sein, dass es an diesem Abend klappt.

Entgegen unserer Erwartung war das nicht der Fall, denn auch jetzt war alles Wolkenverhangen und desto höher wir kamen, desto dichter wurde die Wolkendecke. Bei etwa 800 Höhenmetern brachen wir die Fahrt ab und kehrten um. Weiterfahren hätte nichts gebracht, die Wolken waren zu dicht und es wurde zudem auch so dunkel, dass wir definitiv nichts mehr gesehen hätten. Wie üblich ließen wir uns davon nicht unterkriegen und hatten sogar noch unglaubliches Glück auf der Abfahrt, denn die hinter Wolken am Horizont untergehende Sonne zauberte ein paar wirklich atemberaubende Bilder hervor. Zu guter Letzt zeigte sich dann auch noch der Mond und der Ausflug war damit trotzdem ein Erfolg.

Tag 8 – Montag

Nach der Wanderung am Vortag sollte der Montag wieder etwas ruhiger angegangen werden. Den dritten Tag auf Terceira hatten wir aus dem Grund für die Besichtigung der historischen Stadt Angra reserviert.

Erkundungstour durch Angra do Heroísmo

Im Jahre 1980 zu großen Teilen durch ein Erdbeben zerstört, wurde sie schnell wieder aufgebaut und trägt seit 1983 den Status des Unesco Weltkulturerbe. Neben schönen Häusern, einem großen Fort direkt am Hafen, interessanten Kirchen und schönen Plätzen gibt es hier auch eine Stierkampfarena.

Als einzige aller Azoreninseln sind Stierkämpfe und auch die berühmten Tourada à Corda auf Terceira vertreten. Wir hätten uns das wilde Treiben – im wahrsten Sinne des Wortes, schließlich werden die Stiere an Seilen durch die Orte getrieben – sogar live anschauen können, doch es hat uns nicht so richtig mitgerissen zu sehen, wie sich die Menschen an der Hatz der Tiere erfreuen, so dass wir gern darauf verzichtet haben.

Später ging es noch hoch auf die Halbinsel Monte Brasil, die wunderschöne Aussichtpunkte bietet, um Terceira aus einem vollkommen anderen Blickwinkel zu betrachten.

Angra ist die älteste Stadt der Azoren und trägt den Beinamen "do Heroísmo" aufgrund ihrer heldenhaften Standhaftigkeit im Miguelistenkrieg auf der Seite der Traditionalisten und bekam diesen von Königin Maria II. verliehen.

Tag 9 – Dienstag

Am Dienstag Abend sollte es weiter nach Pico gehen, der dritten Insel unserer Azoren Rundreise. Doch es kam ganz anders.

Flug mit Verspätung? Pustekuchen, Flug storniert!

Gebucht war der Weiterflug nach Pico ursprünglich für Dienstag Abend um 17:35 Uhr. Dieser wurde bereits vorab verschoben, was eigentlich noch kein Problem war. Ich klärte mit der Mietwagenfirma auf Pico, dass wir später kommen werden und bat um entsprechende Reservierung des Fahrzeugs.

Gemütlich fuhren wir zum Flughafen, gaben den Mietwagen ab, schlossen unser Aufgabegepäck in den großen Gepäckschließfächern am Flughafen ein und nahmen anschließend den Bus nach Praia da Vitória. Wir wollten dort etwas zum Mittag essen und uns noch die Küstenstadt anschauen. Nach einem Spaziergang am Strand stiegen Sven und ich noch die zahlreichen Stufen hoch zum Miradouro do Facho und begaben uns anschließend nichtsanhend wieder zurück zum Flughafen. Gegen 16:30 Uhr kamen wir dort an, holten in der Erwartung eines baldigen Check-Ins unser Gepäck aus den Schließfächern und begannen zu warten.

Diese Warterei zog sich. Erst gab es weitere Verschiebungen, dann durften wir doch endlich das Gepäck aufgeben, mussten jedoch weiter warten. Auf einmal, es war so gegen 21 Uhr, hieß es, der Flug sei storniert! Wir konnten die Durchsage nur teilweise verstehen, hatten daher Schwierigkeiten unser Gepäck wieder aus dem Sicherheitsbereich zu holen und mussten uns anschließend wieder am Check-In einreihen.

Hier sollten wir eine weitere gute Stunde warten um dann zu hören, dass SATA, also Azores Airlines, aufgrund der kurzfristigen Stornierung und der Menge an Fluggästen, uns keine Unterkunft zur Verfügung stellen können und wir uns selbstständig kümmern müssten. Danke für nichts, gewartet und nichts bekommen. Dazu kam, es wurde zunächst primär mit portugiesischsprachigen Fluggästen gesprochen und durch entsprechend Nachdruck wurde dann auch für Passagiere die eher Englisch verstehen, etwas mehr erklärt.

Wir erhielten einen Zettel auf dem geschrieben stand, welche Kosten SATA übernehmen würde. Also versuchten wir auf eigene Faust eine Unterkunft zu finden, waren dabei jedoch genauso erfolglos wie das Flughafenpersonal zuvor. Somit verbrachten wir die anstehende Nacht auf den wirklich unbequemen Sitzen im Flughafen, holten uns am Morgen im nahegelegenen Imbis außerhalb des Flughafengeländes ein kleines Frühstück und warteten (un-)geduldig auf den Flug.

Im Verlauf der Nacht hatten Birgit und Mila eine Nachricht erhalten, dass ihr Flug am Mittwoch Abend um 22:00 Uhr starten sollte. Sven und ich bekamen diese Info nicht. Weil uns das stutzig machte gingen wir zum Schalter der SATA um dort etwas vorwurfsvoll zu erfahren, das wir selbstverständlich auch mit diesem Flieger die Insel verlassen könnten.

Die ursprüngliche Ankündigung erwies sich letztlich auch als nicht ernstzunehmen. Einige Zeit nach dem erneuten Check-In – einen Tag später als vorgesehen – gab es die nächste Verschiebung. Glücklicherweise hatte das Flugzeug nur eine halbe Stunde Verspätung, dachten wir zusammen mit den anderen Wartenden zumindest. Es wurde 22:30 Uhr doch es gab weder Boarding noch Informationen und von einem Flugzeug ebenfalls keine Spur! Eine viertel Stunde später wurde die Verspätung auf 23:30 Uhr verschoben. Jetzt wurde es wieder kurios, denn für diesen Zeitpunkt waren nun zwei Flüge geplant. Die Uhr zeigte 23:30 Uhr und wir warteten noch immer darauf, ein Flugzeug zu sehen oder gar einsteigen zu können.

Endlich, 29 Stunden später: Abflug nach Pico

Das erste der beiden parallel angekündigten Flugzeuge war bereits gestartet als wir noch immer warteten. Doch dann, kurz nach halb zwölf, wir konnten unseren Augen kaum trauen, landete eine weitere Maschine, kam zum Terminal, spuckte die ankommenden Passagiere aus und wurde für unser Boarding vorbereitet. Auf dem Display stand weiterhin Boarding 23:10 Uhr, die echte Zeit war 23:44 Uhr und endlich ging es los. Die inzwischen reichlich überstrapazierte Menge ging durch die letzte Kontrolle und um 00:07 Uhr, also am 30. Juli, so gesehen im Grunde zwei Tage später, durften wir über den Platz laufen und endlich den heiß ersehnten Flieger nach Pico besteigen.

Mit allem drum und dran warteten wir insgesamt 29 Stunden auf unseren Flug nach Pico. Alle Verschiebungen sorgten dafür, dass wir die Autovermietung mindestens drei mal anriefen und sowohl ihr als auch dem Vermieter unserer Unterkunft zusätzlich noch E-Mails schicken. Wir haben mehr als einen Tag unseres Urlaubs verloren, ebenso wie einen Tag der Autovermietung und die Miete für unsere Wohnung auf Pico. Wir landeten sicher um 00:45 Uhr auf Pico, holten den Mietwagen ab (auch das sorgte für neue Abenteuer, dazu mehr in Teil 3 unserer Reisereportage), fuhren total übermüdet zum Ferienhaus in Prainha und waren glücklich, endlich die dritte Insel unserer Azoren Rundreise erreicht zu haben.

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