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Saisoneröffnung 2025 – Mosel, Vulkaneifel, Odenwald

veröffentlicht am So., 01.06.2025
geschrieben von Alexander Weißgerber
Inhaltsverzeichnis
2025
27.
Mär.
2025
30.
Mär.
Vom 27. Mär. 2025 bis 30. Mär. 2025

Bereits vor zwei Jahren führte uns die Saisoneröffnung an die Mosel. Auch in diesem Jahr wollten wir der Mosel einen Besuch abstatten und planten eine Eröffnungstour für die Oldtimersaison 2025 nach Trier, in die Vulkaneifel als auch den Odenwald und hatten dabei wieder sehr schöne Erlebnisse.

Es hat ziemlich gedauert, bis ich die Muse fand, zu unserer Saisoneröffnungstour 2025 einen Bericht zu verfassen. Doch nun endlich kommt der Reisebericht und ich hoffe, der eine oder andere Leser hat ein wenig Freude daran zu lesen, was wir erlebt haben.

Erinnerungen an 2023

Die Mosel mit ihren Weinbergen, dem idyllischen Flussverlauf, pittoresken Orten und reichlich Geschichte sowie der Möglichkeit guten Wein zu trinken, ist immer wieder eine Reise wert. Als wir mit den Überlegungen begannen, wie die Oldtimersaison 2025 starten könnte, fiel die Entscheidung leicht, wieder ein Stück entlang der Mosel zu fahren und dabei neben bekannten Orten gleichzeitig Neues zu erkunden.

Gesagt, getan, kam Birgit mit der tollen Idee, etwas weiter Richtung Nordwesten zu fahren. Das würde uns in die Vulkaneifel führen. Weil uns auch der Odenwald beim ersten Besuch im Jahr 2023 sehr gut gefallen hat, standen damit die wichtigsten Ziele fest und ich begann mit der Planung. Zunächst fragte ich meine Freunde, wer mitkommen möchte und vor allem kann. Leider musste Sven absagen, da er mit vielen anderen Dingen zu tun hatte, doch Moritz sagte zu, also würden wir in gleicher Konstellation wie 2023 unterwegs sein.

Nachdem klar war, wer mitkommt, beschäftigte ich mich mit der Strecke, buchte Hotelzimmer und Tische für ein gesichertes Abendessen als auch der detaillierten Ausarbeitung von möglichen Aktivitäten, Besichtigungen und beispielsweise auch der Prüfung, ob die Rheinfähre an der geplanten Übersetzung auch wirklich in Betrieb ist.

Die Reise beginnt

Speyer - Altstadt und Dom

Entgegen unserer letzten Tour an die Mosel fuhren wir dieses Jahr im Uhrzeigersinn und hatten als erstes Ziel die Stadt Speyer anvisiert. Hier stand ein Besuch des Dom zu Speyer auf der Tagesordnung. Das besondere an diesem Dom ist, dass er als die größte erhaltene romanische Kirche Europas gilt. Steht man erstmal davor, kann man diese Einordnung gut nachvollziehen. Noch deutlicher wird es, wenn man das Innere betritt und die schieren Dimensionen wahrnimmt.

Schlicht und doch schön, groß und eindrucksvoll, gespickt mit viel Geschichte, schauten wir uns sowohl den frei zugänglichen Bereich als auch die kostenpflichtige Krypta an.

Im Anschluss liefen wir noch ein wenig durch die Altstadt und begaben uns zurück zum Parkplatz.

Der Weg führte uns nun durch den Pfälzer Wald, an Kaiserslautern vorbei und über abseitige Straßen in Richtung Trier. Wir hatten uns dazu entschieden, einen Aussichtsturm nahe Kaiserslautern doch nicht zu besuchen, da wir etwas mehr Zeit in Trier verbringen wollten.

Geschlossen oder Vorsaison

Mit der Vorsaison hatten wir schon vor zwei Jahren unsere negativen Erfahrungen gemacht. Trier selbst hatte dieses Problem weniger, da es sich um eine große Stadt handelt, doch auch in diesem Jahr standen wir vor der einen oder anderen verschlossenen Tür.

Gefühlt rechtzeitig im Vintage Hotel Petriberg angekommen – wir übernachteten hier zum zweiten Mal, denn das Hotel hat ein super Preis-/Leistungsverhältnis und zudem einen fantastischen Blick über Trier – machten wir uns zu Fuß auf den Weg runter in die Stadt. Bewusst wählten wir die Route zum Amphitheater, doch es war bereits geschlossen.

Also weiter Richtung Stadtzentrum zu den Kaiserthermen, um erneut vor verschlossenen Türen zu stehen. Wenigstens gab es nicht mehr die Baustelle, welche vor zwei Jahren bestand, doch auf das Gelände selbst konnten wir nicht mehr, wir waren zu spät dran. Ein weiteres Mal wurde und kein Einlass gewährt, als wir in die Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Trier wollten. Auch hier kamen wir zu spät, denn die Öffnungszeiten waren so bemessen, dass alles spätestens um 18 Uhr dicht war.

Also überlegten wir, was wir uns stattdessen noch einmal oder auch zum ersten Mal anschauen könnten. Natürlich erinnerten wir uns direkt an eine ganz spezielle Kirche – St. Gangolf, die wir bei unserem ersten Besuch zunächst vergeblich gesucht hatten um dann vor einem verschossenen Tor zu stehen. Dieses Mal hingegen hatten wir Glück. Zwar war die offizielle Öffnungszeit ebenfalls bereits vorüber, doch das Tor war geöffnet und wir konnten in die Kirche.

Ein Gang zur Porta Nigra durfte danach selbstverständlich nicht fehlen. Jetzt hatten wir noch genug Zeit bis zur Reservierung unseres Tisches für das Abendessen so dass wir noch runter zur Mosel liefen, um einen Blick auf die alten Kräne am Ufer des Flusses zu werfen, mit denen früher Schiffe be- und entladen wurden. Gleichzeit konnten wir einen Blick auf die Römerbrücke werfen, die älteste Brücke Deutschlands, ursprünglich erbaut um 2. Jahrhundert.

Wie bereits angesprochen, machten wir uns nach der Römerbrücke zurück in Richtung Dom um zum zweiten Mal ein gutes Abendessen in der Weinstube Kesselstatt genießen zu können. Zum Schnitzel gab es eine Flasche Moselwein, den Birgit und ich sehr mochten.

Nachdem wir wirklich gut gegessen hatten fällte Birgit ganz spontan die Entscheidung, dass wir noch einen Abstecher in die Craftprotz Kreativbierbar machen müssen. Als wir zum ersten Mal in Trier waren, begeisterte uns das Angebot wirklich ausgefallener Biersorten sehr, so dass ich dem Vorschlag nicht abgeneigt war. Also kurz über den Hinterhof der Weinstube und einen Durchgang zur nächsten Straße hindurch, schon standen wir vor der Kneipe.

Ein paar leckere Biersorten später machten wir uns mit dem Taxi auf den Rückweg hoch zum Hotel, denn der Weg dort hoch ist doch ein wenig mühsam, insbesondere mit vollem Magen und einigem Wein und Bier intus. Im Hotel angekommen wurden wir von dem fantastischen Blick über Trier bei Nacht empfangen. Einfach toll und die Entscheidung, das Hotelzimmer diesmal nach vorn raus mit Balkon zu wählen war goldrichtig.

Der Tag war super. Wir hatten gutes Wetter, trotz einiger geschlossener Sehenswürdigkeiten haben wir erneut viel von Trier gesehen, und einen tollen Abend gehabt. Am Freitag Morgen wurden wir erneut von einem atemberaubenden Blick über die Stadt bei herrlichsten Sonnenschein begrüßt und freuten uns direkt auf alles, was bevorstand.

Der zweite Tag: Moselblick, Vulkaneifel und Geschichte

Am Freitag Morgen konnten wir erneut das umfangreiche und gute Frühstück im Hotel genießen und machten uns danach bei Sonne auf den Weg zur zweiten Tagesetappe. Zwar war es noch frisch und wir ließen das Verdeck zunächst geschlossen, doch es versprach schon jetzt ein wunderschöner Tag zu werden.

Straßen, die jeder Beschreibung spotten

Die Koffer im Auto verstaut ging es los. Runter in die Stadt, die Mosel überquert und auf der anderen Seite Triers wieder den Berg hinauf. Sah es auf der Karte im Zuge meiner Streckenplanung nach wunderbar sich durch die Landschaft schlängelnden Straßen aus, wurden wir von erschreckend schlechtem Belag mit aberwitzigen Schlaglöchern empfangen. Es ging so weit, dass an einer Stelle dem Zynismus der Bewohner wort- und bildstark Ausdruck verliehen wurde - am Straßenrand hingen eine Reihe von Radkappen und dazu der Schriftzug "Rue de la Radkapp".

So ging es leider eine ganze Weile weiter, was den Fahrgenuss einigermaßen trübte, doch zum Glück erreichten wir bald unseren ersten Zwischenstopp, einen Aussichtspunkt über die Mosel und die angrenzenden Weinberge. Das wusste zu entschädigen und es war schließlich so warm, dass wir das Dach der Corvette öffneten und somit die Sonnenstrahlen in vollen Zügen genießen konnten. Cabrio fahren ist einfach traumhaft!

Kurze Pause, kleiner Snack und es ging weiter. Das nächste größere Ziel war die Vulkaneifel mit ihren Maaren. Die Straßenqualität war weiterhin wechselhaft. Mal wunderbar trotz winzig schmaler Wege durch die Wälder um dann wieder richtig schlecht zu werden, so dass wir fast zum Wiederkäuer unseres Rühreis vom Frühstück wurden. Unsere Corvette tat uns wirklich leid, doch am Ende hat sie alles unbeschadet überstanden.

Die Maare in der Eifel

Mancher wird sagen, es ist nichts Spektakuläres. Doch die Natur bietet Entwicklungen, die uns Menschen auf beeindruckende Weise vor Augen führt, wie kurz doch die eigentliche Existenz der Menschheit bislang erst andauert und was auf unserem Planeten alles entstanden ist, ohne das wir unsere Finger im Spiel hatten.

Genau aus diesem Grund wählte ich die Strecke zwischen dem Schalkenmehrener Maar und Weinfelder Maar hindurch. Natürlich legen wie hier eine kurze Pause ein, vertraten uns die Beine, erkundeten die Umgebung und schossen ein paar Fotos.
Für jeden, der etwas zum Hintergrund der Maare wissen möchte, gibt es im Anschluss eine kurze Erklärung zu den Maaren und ihrer Entstehung, die von der Seite www.eifel.info stammt:

In der ersten Entstehungsphase eines Maars trifft aufsteigendes Magma auf wasserführende Gesteinsschichten, wodurch es zu gewaltigen Explosionen kommt. Das umgebende Gestein wird zusammen mit der Magma in kleinste Bestandteile zerfetzt und aus dem Explosionstrichter geschleudert.
Im Bereich des Explosionsherds bildet sich dabei ein Hohlraum, der in einen Explosionsschlot übergeht. Dadurch, dass über dem entstandenen Hohlraum das Gestein zusammenbricht, wird aus dem Explosionsschlot ein Einsturz- oder Maartrichter. Nach Abklingen der vulkanischen Tätigkeit füllten sich die Trichter anschließend mit Wasser.

Unser nächstes Ziel war das Kloster Maria Laach, ebenfalls gelegen an einem der Maare, dem Laacher See. Wir konnten das Kloster von außen und innen besichtigen und staunten über den wahrhaft hervorragenden Zustand des Benediktinerklosters. Wunderschöne Blumen rund um das Kloster sowie ein toll angelegter Klostergarten mit vielen Kräutern und Blühpflanzen.

Allzu lange hielten wir uns hier jedoch nicht auf und fuhren weiter.

Ein weder erobertes noch zerstörtes Schloss

Der Weg führte uns zum Schloss Bürresheim. Eines der wenigen niemals in seiner Geschichte zerstörten oder eroberten Schlösser in der Eifel. Ursprünglich eine Burg aus dem Mittelalter, wurde diese in der Zeit des Barock zu einem repräsentativen Schloss ausgebaut. Zu unserer Freude konnten wir an einer Führung teilnehmen, um auch das Innere der Burg zu sehen. Viele Räume sind noch in ihrer ursprünglichen Weise erhalten und zeigen so ein gutes Bild vom Leben früherer Zeiten.

Nach dieser wirklich interessanten und sehenswerten Geschichtsstunde hieß es für uns den letzten Teil der heutigen Tagesetappe zu absolvieren. Es ging zurück zur Mosel, denn das Hotel Ostermann, unser Ziel für Freitag, liegt direkt am Fluss.

Auch auf der restlichen Strecke wurden wir von Sonnenstrahlen bis nach Treis-Karden begleitet und konnten damit trocken den Tag abschließen und freuten uns auf ein ordentliches Abendessen im Restaurant des Hotels. Damit wir nicht wieder vor verschlossenen Türen stehen würden oder kein Platz verfügbar ist, hatte ich auch hier einen Tisch reserviert. Erfahrung macht klug, wie es so schön heißt, denn trotz guter Planung gab es auf ein paar der letzten Touren immer mal ärgerliche Erlebnisse die niemand haben möchte, wenn man sich am Abend auf ein warmes Essen freut.

Mit gut gefülltem Magen unternahmen Moritz und ich trotz fehlender Straßenbeleuchtung und wirklich großer Dunkelheit noch einen Spaziergang zu einem nahegelegenen Schiffshebewerk und konnten dort zu unserer Überraschung sogar beobachten, wie ein Frachtschiff den Hebeprozess vollführte. Anschließend ging es zurück ins Hotel um uns aufs Ohr zu hauen und fit für den dritten Tag unserer Tour zu sein.

Von der Mosel entlang der Nahe über den Rhein in den Odenwald

Wie am Tag zuvor wachten wir am Samstag erneut bei wundervollem Wetter auf und hatten direkt ein Grinsen im Gesicht. So starteten wir denn auch am dritten Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, anschließendem Checkout und dem Ziel, zunächst den Tank zu füllen. Nach diesem kurzen Abstecher hieß es Richtung Nahetal zu fahren. Hierbei erspähten wir zufällig eine Burgruine. In Rheinland-Pfalz gibt es reichlich Burgen und Schlösser, doch nicht alle lohnen einen Besuch, so das es bei diesem hier lediglich bei einem Foto von einiger Entfernung blieb.

Weiter ging die Etappe bis zum Schloss Dhaun. Zwar kann man nicht in die Gebäude des Schlosses, dafür jedoch den Schlosshof erkunden. Von hier wird ein super Blick ins Tal geboten.

Die Route führte uns runter ins Nahetal und weiter zur Rentieralm in Niederhausen. Anders als erhofft, konnten wir leider nicht auf die Farm und die Rentiere somit nur aus der Ferne beobachten. Eine geschlossene Gesellschaft hatte an diesem Tag das gesamte Gelände gemietet. Doch auch wenn wir nicht ganz nah kamen, diese knuffigen Tiere zu sehen war ein Erlebnis und ist garantiert etwas, das man nicht jeden Tag erlebt.

Anschließend ging es weiter in Richtung Westen bis an den Rhein, wo wir in Gernsheim mit einer Fähre den Fluss passierten. Es war nicht das erste Mal, auch auf unserer Tour im März 2023 nutzen wir eine Autofähre, um über den Rhein zu kommen. Der Fluss hat verhältnismäßig wenige Brücken, so dass die Autofähre eine gute Alternative ist.

Das nächste Ziel war der Odenwald. Genauer gesagt unsere Unterkunft für die Nacht von Samstag auf Sonntag in der Pension Landhaus-Frühstückspension im Brombachtal. Das Wetter war uns weiterhin wohlgesonnen, so dass wir bis nach Brombach Sonnenschein hatten, auch wenn es zunehmend frischer wurde und wir das Verdeck schließen mussten.

In Brombach angekommen wurden die Koffer aus den Autos geholt, eingecheckt und, da wir noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen hatten, ein Spaziergang über die Felder unternommen. Wir hatten einfach super Glück, die Sonne ging langsam unter, es war trocken und alles hat dazu eingeladen die Umgebung zu erkunden und noch ein wenig die Füße zu vertreten. In Summe waren wir an diesem Samstag, trotz der zuvor mit den Autos gefahrenen 251 Kilometer, noch knappe 11 Kilometer fußläufig unterwegs.

Die elf Kilometer Fußweg kamen durch Spaziergänge über die Felder und den Weg später zum Lokal zusammen, in dem wir zu Abend gegessen haben. So haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen und sind nach dem Abendessen nur noch zurück in unsere Unterkunft gelaufen und anschließend ins Bett gefallen.

Schon der letzte Tag und doch noch viel zu sehen

Am nächsten Morgen, dem Sonntag, traten wir auch schon wieder mehr oder weniger den Heimweg an. So schnell vergehen vier Tage. Viel Grund für Traurigkeit gab es jedoch nicht, denn auch für heute war noch einiges geplant. So führte uns die Strecke zunächst quer durch den Odenwald. Schön gewundene Straßen, Berge und Serpentinen. Genau das bereitet uns Autoenthusiasten richtig viel Spaß.

Also auf nach Süden bis zum Neckar und damit unserem ersten Ziel, dem Schloss Zwingenberg. Dieser Adelssitz ist auch heute noch bewohnt und bietet die Möglichkeit für Führungen. Vor unserer Tour hatte ich mich erkundigt und für eine Führung angemeldet, doch zu unserem Bedauern fanden sich nicht genügend Teilnehmer, so dass der aufgerufene Preis pro Kopf einfach unverhältnismäßig hoch gewesen wäre und wir somit von einer Schlossführung abgesehen haben.

Nichts desto trotz bot sich die Möglichkeit um das Schloss zu laufen, ein paar Fotos zu schießen und einen grundlegenden Eindruck von dem Bauwerk zu gewinnen.

Doch auch damit war unsere Reise und die damit verbundenen Erlebnisse noch nicht vorüber. Den Besuch zweier weiterer Burgen hatte ich noch für die letzte Etappe geplant. Also ging es weiter und das nächste Ziel war die Burg Hornberg

Ritterburg der Superlative, eine der ältesten Deutschlands, die größte und besterhaltene Burgruine am Neckar.

Klar, viel Eigenlob sowie überschwängliche Worte. Doch wir sind nicht mehr so leicht zu beeindrucken, denn in den letzten Jahren haben wir einige wirklich atemberaubende Burgen gesehen. Lassen wir diese Beschreibung von der offiziellen Webseite also einfach mal stehen. Fest steht, es ist die berühmte Burg des Götz von Berlichingen und diese haben wir uns entsprechend näher angeschaut. Zwar ohne eine Führung und dennoch bis in die höchste Spitze geklettert die auf legale Weise erreichbar ist.

Was man hier für einen fantastischen Blick ins Neckartal hat, einfach umwerfend. Kein Wunder also, warum dieser Ort für den Bau der Burg gewählt wurde. Hinzu kam, dass wir, wie auch schon die Tage zuvor, wieder bestes Wetter hatten. Auch wenn es etwas frisch und windig war konnte uns das den Spaß nicht nehmen und wir erkundeten die Burg so gut es ging.

Weiter am Neckar entlang durch kleine Dörfer und zum größten Teil auf wenig befahrenen Straßen unterwegs, fuhren wir nun noch zur Burg Lichtenberg (Oberstenfeld). Ebenfalls nicht von innen zu besichtigen und außen teilweise eingerüstet, war es hier mächtig stürmisch und wir hielten uns nicht allzu lange auf. Ein kurzer Weg drumherum, die Landschaft runter von den Löwensteiner Bergen betrachtend, zogen wir uns schnell in die Autos zurück und traten die endgültige Heimreise an.

Bis nach Remseck fuhren wir noch gemeinsam mit Moritz. Der Sturm wandelte sich noch ein wenig in Nieselregen, doch nach diesen wundervollen Tagen bei so viel Sonnenschein und den Möglichkeiten offen zu fahren, war das absolut zu verschmerzen.

In Remseck verabschiedeten wir uns von Moritz und traten den Endspurt Richtung Gerlingen an.

Es waren tolle Tage, wir haben wieder enorm viel Neues gesehen, schöne Erlebnisse gehabt, gut gegessen, geschichtliches und kulturelles dazugelernt und ein wenig den Alltag vergessen können. Der Saisonauftakt 2025 ist bestens geglückt, die Autos haben durchgehalten und wir freuen uns auf ein neues Jahr voller Oldtimertouren.

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