Zurück auf dem Festland
Gegen 17.00 Uhr sind wir in den Autozug gefahren, der uns zurück auf das Festland brachte. Etwas Wehmut war auch dabei, hatten wir uns in England wirklich wohl gefühlt und wussten, dass wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder zurückkommen werden da wir schon andere große Pläne für die nächsten 2 Jahr haben.
Über die Autobahn fuhren wir nach Gent, der zweitgrößten Stadt Belgiens und unser letzten Station des Urlaubs. Wir kamen recht spät an und hatten dann auch noch einen 15-20 Minuten langen Weg zur Unterkunft. Doch die Stadt war noch belebt und wir fanden sogar einen Imbiss an dem wir zu Abend essen konnten.
Freitag 29.08. – Gent
Da unsere Unterkunft ohne Frühstück war, haben wir auf dem Weg zur Innenstadt bei einer Bäckerei angehalten und uns mit Gebäck eingedeckt. Auf der Suche nach einem guten Kaffee fanden wir eine Patisserie und ein Schloss! Beides musste besucht werden.
Die belgischen Pralinen, sowie der Kaffee waren vorzüglich und die Burg Gravensteen hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Es gab eine Audioführung mit Witz, die uns immer wieder zum Lachen brachte und mal was ganz anderes war.
Die Stadt hat viele schmale Häuser, schöne Fassaden, Kanäle und birst vor Leben. Sehr viele junge Menschen sind unterwegs, es gibt überall Bilder und Graffiti. Sogar eine ganze Gasse mit Graffiti konnten wir bestaunen. Alle sprachen Englisch, so dass wir keine Verständigungsprobleme hatten. Die Einkaufsstraßen und Geschäfte sind zahlreich und da es zu regnen begann haben wir einige davon durchschritten. Auch die Sint Niklaaskerk haben wir angesehen, um dem Regen zu entkommen. Nachdem es aufgeklart hatte kamen wir zufällig an einem Gebäude vorbei, wo man die prunkvollen Räume einer reichen Familie besichtigen konnte. Das Hotel d´Hane Steenhuyse hat uns sehr gut gefallen, wir konnten die reich geschmückten Zimmer der Familie, den wunderschönen Ballsaal, das prachtvolle Foyer, das Musikzimmer und die Küchenregion mit den Vorratskellern besichtigen.
In einem ehemaligen Kloster haben wir sehr gut zu Abend gegessen. Bei goldenem Abendlicht sind wir weiter durch die Stadt gelaufen und haben noch in der Artevelde Brauerei belgisches Bier getrunken. In der Dämmerung ging es zurück zur Unterkunft, die Außengastronomien war voller Menschen. Häuser, Brücken, und Restaurants waren wunderschön beleuchtet eine absolut sehenswerte lebhafte Stadt.
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