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Ein Roadtrip durch den Süden von England und das westliche Wales

veröffentlicht am Mo., 27.10.2025
geschrieben von Birgit Weißgerber
Inhaltsverzeichnis
2025
16.
Aug.
2025
30.
Aug.
Vom 16. Aug. 2025 bis 30. Aug. 2025

Unser diesjähriger Familienurlaub wurde wieder ganz bewußt als Roadtrip geplant. Wir sind 3500km durch Südengland und das westliche Wales gefahren und haben dabei die unterschiedlichsten Landschaften, Küstenabschnitte, Städte und Dörfer gesehen. Schon länger wollten wir das traditionelle England ausführlicher erkunden, was uns mit diesem zweiwöchigen Urlaub hervorragend gelungen ist.

Die Vorfreude hatte uns schon Wochen vor der Abfahrt fest im Griff. England war mein Sehnsuchtsland schon als 14- Jährige. Mila freute sich ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen und Alex hatte auch nur schöne Erinnerungen an seine Aufenthalte in London.

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Giulietta in LeShuttle

LeShuttle: Überfahrt oder Unterfahrt nach Folkestone

Am 15.08. um 22.00 Uhr ging es los. Den ersten Teil der Fahrt bin ich gefahren und habe zuerst einmal, praktisch kurz nach der Haustür am Kreuz Leonberg, die falsche Ausfahrt erwischt.

Dafür war die weitere Strecke durch die Nacht sehr gut zu meistern. Gestaunt haben wir über die beleuchteten Autobahnen in Belgien und sind dadurch sehr frühzeitig am Autozug angekommen. Die Bedenken, wie wir die richtige Fahrspur finden, waren schnell zerstreut, da alles sehr gut ausgeschildert war. Mit zirka 45 Minuten Wartezeit ohne Aufpreis ging es mit einem früheren Zug nach England. Auch die Auffahrt auf den Zug war unproblematisch und so kamen wir Samstag den 16. August um 7.00 Uhr morgens in Folkestone an.

Tickets für LeShuttle: Calais > Folkstone

Um mit dem Auto durch den Tunnel von Calais nach Folkstone fahren zu können, braucht man ein Ticket. Dieses kann bequem über die offizielle Webseite von LeShuttle im Voraus gekauft werden. Eine Vorabbuchung ist nach unserer Erfahrung zwar nicht zwingend notwendig, da die Züge selbst in der Hochsaison bei uns sowohl auf der Hin- als auch Rückfahrt noch Kontingent boten. Ob das jedoch immer so ist, können wir bislang nicht beantworten. Daher ist eine Buchung im Voraus etwas, womit Überfahrt zumindest sicher ist.
Die Fahrzeit durch den Tunnel ist mit etwa 30 Minuten wirklich super kurz. Zudem gibt es kein Geruckel, keinen Seegang und kein Wind.

Der LeShuttle Eurotunnel Autozug Preis für Hin- und Rückfahrt berechnet sich auf Grundlage folgender Informationen:

  • Fahrzeugklasse
    • PKW / SUV / Van unter 1,85m Höhe (inklusive maximal 9 Personen)
    • Wohnmobile / PKW / SUV / Van über 1,85m Höhe (inklusive maximal 9 Personen)
    • Motorrad (inklusive maximal 2 Personen)
    • Anhänger (wird zum Zugfahrzeug hinzuaddiert)
    • Wohnwagen (wird zum Zugfahrzeug hinzuaddiert)
  • Zeitpunkt der Buchung
  • Saison
  • Aufenthaltsdauer (bis zu 4 Tage oder 5 Tage und mehr)

Achtung: Es gibt sogenannte "Busy Days". Dabei handelt es sich um die beliebstesten Reisezeiten. In diesen Zeiträumen steigt der Beförderungspreis.

LeShuttle Webseite

Samstag 16.08. – Oldtimertreffen, Battle of Hastings, Eastbourne mit Flugshow

Alex ist aus dem Zug gefahren, auf die Straße, als ob er noch nie etwas anderes als Linksverkehr gekannt hat. Ich war sehr beeindruckt. Die Landschaft, Häuser, Wege und Hecken, alles war so, wie wir uns England vorstellten. Beim ersten Halt, im kleinen Städtchen Rye, fanden wir ein Café, wo es Frühstück gab. Nach der durchfahrenen Nacht hatten Alex und ich ein ausgeprägtes Koffeindefizit. Aufgrund der frühen Stunde konnte man ganz ungestört einen Spaziergang durch den hübschen Ort machen. Auf dem weiteren Weg fuhren einige alte englische Autos an uns vorbei, sodass sich langsam der Verdacht regte, es könnte in der Nähe ein Oldtimertreffen stattfinden. Der Treffpunkt lag auch tatsächlich auf unserer Strecke und wir haben sofort angehalten. Wie geil ist denn das, kaum in England und schon ganz unverhofft ein Autotreffen! Da hat man kurz mit Bedauern an die Corvette zu Hause gedacht. Beim Rundgang sind wir mit den sehr offenen und freundlichen Einheimischen ins Gespräch gekommen und es gab kurioserweise auch 3 Riesenschildkröten aus Madagaskar in einem abgezäunten Bereich, von denen ich absolut hingerissen war.

Die Schlacht von Hastings

Im Städtchen Battle, nahe dem Schlachtfeld von Hastings, wo Wilhelm der Eroberer 1066 gegen die Angelsachsen gesiegt hat, wollten wir die Benediktinerabtei besichtigen. Doch der Eintrittspreis von 22 Pfund pro Person, für eine Ruine, hat uns doch ziemlich erschüttert, da musste erst der Familienrat tagen. Schließlich war dies unser erster Tag und wir hatten bereits 2x Parkgebühren und 7.50 Pfund Eintritt pro Person für das Oldtimertreffen bezahlt. 

Wir entschieden dann einstimmig, das Kloster nicht zu besichtigen und stattdessen einen Gang durch den Ort zu machen. Da gab es nun als Mittagssnack frisch vom Bäcker, sehr britisch Sausagesrolls und Cornish Pastries, was uns super geschmeckt hat. 

Spektakuläre Ausblicke am Himmel

Zwei Stunden später erreichten wir unser Tagesziel Eastbourne. Die Stadt war voller Menschen und es schien irgendeine Veranstaltung stattzufinden. Wir sahen hin und wieder alte Flugzeuge über der Stadt, aber erst als uns ein sehr lautes Donnern auf die Straße trieb, wo man einen Düsenjäger im steilen Sinkflug sehen konnte, begriffen wir, dass eine ganz besondere Flugshow stattfand. Im Galopp ging es sofort Richtung Strand, wo es vor Menschen nur so wimmelte, die genialen Manöver, sowie die exakten Formationen haben uns total begeistert. Dazu war das Zuschauen ganz ungefährlich, weil die Flugzeuge über dem Wasser flogen. In Deutschland ist man sensibilisiert nach den Unglück von 1988 in Ramstein.

Fassungslos was so ein Tag in England alles bietet, haben wir uns zum Abendessen ein Pub ausgesucht, wo der Tag mit Bier und Burger ausklang. Auf dem Rückweg zur Unterkunft machten wir noch bei goldenem Abendlicht ein paar Fotos.

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Besuchertipp zur Eastbourne Airshow

Für uns war es zwar eine Überraschung, seit über 35 Jahren hingegen ist es ein fester Bestandteil für Eastbourne. Die Eastbourne Airshow findet jährlich am Strand der Einhundertausend Einwohner Stadt im Süden Englands statt.

Die Teilnahme ist komplett kostenlos und ein wahres Spektakel für alle, egal ob Kinder, Frauen oder Männer.

Auf der offiziellen Webseite können Informationen wie Zeitpunkt, Veranstaltungsort und das Programm rund um die am Freitag und Samstag stattfindende Flugshow abgerufen werden.

Eastbourne Airshow Webseite

Sonntag 17.08. – Beachy Head, Schloss Arundel, Salisbury

Am nächsten Morgen sind wir früh Richtung Salisbury aufgebrochen, der Weg dorthin sollte wieder einige besondere Erlebnisse für uns bereit halten. Nur wenige Kilometer außerhalb von Eastbourn, am Beachy Head hielten wir zum ersten Mal an, wo man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt und auf die Südküste hatte. Über Brighton und Worthing ging es in die South Downs nach Arundel. Dort wollten wir uns das spektakuläre Schloss gleichen Namens ansehen. Der Ort selbst ist nicht sehr groß, dafür sehr hübsch mit schönen alten Häusern und einer großen katholischen Kirche. 

Beeindruckendes Schloss

Das Schloss Arundel allerdings, welches immer noch zum Teil vom Herzog von Sussex und seiner Familie bewohnt wird, hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Nicht nur die Größe der Anlage, die massiven Mauern, auch die absolut prachtvolle Einrichtung der Räume, der Reichtum und die Kunstgegenstände aus den unterschiedlichen Epochen haben uns schwer beeindruckt. Vom Turm aus konnten wir weit über die schöne Landschaft schauen, und auch der Schlossgarten mit seinen verschiedenen Blumenarrangements lud zum Erkunden ein. Am Schluß schauten wir noch die Grabkapelle der Herzöge von Sussex an, wo die Kunstfertigkeit der alten Gräber und Kapellen uns zum Staunen brachte. Diese Eindrücke wirkten noch nach, als wir zwei Stunden später in Salisbury ankamen. 

Unsere Unterkunft ein AirBnB, war die Privatwohnung von George, super eingerichtet, sowie total gemütlich. Am liebsten wäre man auf der Fensterbank sitzen geblieben und hätte die Menschen auf der Straße beobachtet. Rumsitzen ist bei uns im Urlaub eher nicht gefragt, so fand auch dann bei goldenem Abendlicht ein Abendspaziergang zur berühmten Kathetrale statt, sie ist die höchste in England, kann sich aber nicht ganz mit dem Ulmer Münster messen! Im Anschluß gab es im urigen Restaurant dem Hounch of Venison sehr leckeres Abendessen. 

Cathedral of Salisbury, das Haus von Edward Heath und Stonehenge

Mit den am Vortag online gekauften Tickets sind wir am Montag Morgen zur Kathedrale von Salisbury gegangen. Ein älterer Mann, ganz der Gentleman mit einer Schärpe, hat uns in Empfang genommen und eine super Führung durch den Dom gemacht. Das war informativ, lustig, beeindruckend und spannend. In einem Nebenraum konnten wir die Magna Carta bewundern, die erste Niederschrift für Menschenrechte aus dem Jahr 1215. Am Schluss, empfahl er uns noch Arundells, das Haus des ehemaligen Premierministers Sir Edward Heath, zu besichtigen. Darüber hatten wir bereits am Vorabend nachgedacht und wollten es nun in die Tat umsetzen. Dieses Museum hat eine Sammlung von einzigartigen Kunstgegenständen, die Sir Edward vor und nach seiner Amtszeit aus aller Welt geschenkt bekommen hat. In jedem Raum des Hauses war eine Person, die Informationen über die Ausstellungsstücke geben konnte. Auch über die wechselhafte Geschichte des Hauses gab es interessante Details. Eine absolut unglaubliche Ausstellung. Salisbury als Stadt hatte ein wunderbares Kleinstadtflair, es hat uns dort sehr gut gefallen.

Am Nachmittag hatten wir Eintrittskarten für Stonehenge. Vom Parkplatz ging es zu Fuß ca. 2 km über Wiesen an weidenden Schafen vorbei, zu diesem beeindruckenden Denkmal. Gerade die Vorstellung, wie die Menschen vor 3000 Jahren dort gelebt haben und das Geheimnis um die Bedeutung dieser Stätte haben uns absolut faszinierend. Ein Monument aus der Vergangenheit! Auch das Rätsel, wie diese Menschen mit ihren einfachen Mitteln die riesigen Steine transportiert und aufgestapelt haben, hat unsere Phantasie sehr angeregt.

Stongehenge mit oder ohne Ticket?

Das von Touristen extrem stark besuchte Stonehenge kann auch ohne Ticket besichtigt werden. Hierbei kommt man jedoch deutlich weniger nah heran als wenn man den Preis für den Eintritt auf das Gelände bezahlt.

Wie wichtig einem die geringere Distanz zu den Steinen ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Früher war es möglich, sogar zwischen den Steinen hindurch zu laufen. Das geht inzwischen nicht mehr. Doch mit dem Eintritt bietet sich eine deutlich bessere Sicht auf das Denkmal.

Das Ticketangebot ist fast unübersichtlich groß. Attraktiv für Familien sind die Family Tickets, zu denen bei Anreise mit dem eigenen PKW auch noch Parkgebühren einkalkuliert werden sollten.

Stonehenge Tickets

Dienstag 19.08. – Bath, mit den römischen Bädern

Nach einer kurzen Fahrt sind wir gegen 10.30 Uhr, in Bath angekommen. Ausgangspunkt war, The Bear Inn unsere Unterkunft für die Nacht, von dort folgten wir einem Wegweiser zum Alexandra Park und erreichten einen Aussichtspunkt, der eine phantastische Weitsicht über die Stadt bot. Schon die Häuser auf dem Weg bergab waren sehr schön, aber beim Rundgang durch die Stadt konnten wir die absolut besondere Architektur dort bestaunen, den Circus, den Royal Crescent, Bath Abbey, die Parade Gardens, die Pulteney Bridge und die Grand Parade. 

Am Abend hatten wir Tickets für die römischen Bäder reserviert, mit Audioguides erhielt man viele spannende Informationen über den Bau der Bäder und das Leben in römischer Zeit. Wir waren sehr beeindruckt davon, daß die Römer bereits Rohre aus Blei hergestellt haben und diese heute noch funktionieren. Erstaunlich fanden wir auch, daß die Bäder für alle zugänglich waren, arm und reich, Sklave und Herr, Frauen und Männer. Die Atmosphäre fühlte sich sehr positiv an und man konnte sich vorstellen, wie sich die Menschen damals sich beim Baden und Sport erholt haben. Als wir gegen 20.00 Uhr wieder in der Moderne ankamen, mussten wir feststellen, daß bereits sämtliche Pubs und Restaurants geschlossen hatten oder zumindest die Küche geschlossen war. In der Nähe des Bahnhofes fanden wir dann zum Glück noch ein asiatisches Restaurant, wo wir zu Abend essen konnten. Zurück im The Bear Inn, haben Alex und ich noch ein Bier im Pub getrunken. Schade daß wir nur einen Tag dort eingeplant haben, denn Bath ist eine ganz besonders sehenswerte Stadt.

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Mittwoch 20.08. – Ziel: Wales

Nach einem echt englischen Frühstück, sind wir nach Wales aufgebrochen. Passierten dabei hohe Brücken, sind durch die große Stadt Bristol gefahren und haben in Cardiff angehalten. Cardiff Castle haben wir von außen besichtigt und sind anschließend durch die Einkaufspassagen geschlendert.

Parkhauserlebnis zum abgewöhnen in Cardiff

Die Ausfahrt aus dem Parkhaus ist allerdings zum Fiasko geworden. Der videoüberwachte Komplex hat unser Kennzeichen nicht erkannt, sodaß wir nicht bezahlen konnten. In unserer Not haben wir eine Hotline angerufen, aber die Frau am anderen Ende war Asiatin und hatte ein sehr schlechtes Englisch. 20 Minuten später und um ca. 20 Pfund Gebühren leichter, konnten wir völlig entnervt mit dem Auto das Parkhaus verlassen.

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Glascoed Farmhouse

Weiter zum Glascoed Farmhouse

Auf der Fahrt zur Unterkunft hat die wunderschöne Landschaft von Wales dazu beigetragen unsere Nerven wieder zu beruhigen. Das kleine, gemütliches Cottage wo wir die nächsten 4 Nächte verbringen wollten, lag neben einer Farm. Umgeben von Wiesen war es herrlich still und man konnte einen wunderschönen Sternenhimmel sehen.  Unsere Gastgeberin Marian war sehr gastfreundlich und zuvorkommend.

Donnerstag bis Sonntag – Wales

Das Frühstück gab es im Speisezimmer des Farmhauses, was sehr nobel eingerichtet war, mehr wie ein Herrenhaus. Es gab typisch cooked breakfast, aber auch Obst und Müsli, kein Wunsch blieb offen. Weiter hat uns unsere Wirtin auch jede Menge Ausflugtips gegeben und wollte jeden Morgen wissen was wir vor haben. 

Der English Heritage Overseas Visitor Pass

Die Eintrittspreise in England sind für die meisten Sehenswürdigkeiten nicht gerade günstig. Es erweckt oft den Eindruck, als würde irgendwann mal ein Durchschnittspreis festgelegt worden sein der bei 20,- £ liegt. Hierbei ist es egal, ob atemberaubendes Schloss oder wenig attraktive und kaum erhaltene Burgruine.

Eine gute Alternative bietet der English Heritage Overseas Visitor Pass mit einer Gültigkeit von 9 oder 16 Tagen. Gerade für Familien wird das interessant, denn bei einer Reise über zwei Wochen kommen schnell mehrere hundert Pfund an Eintrittsgeldern zusammen, die sich mit dem Heritage Pass spürbar begrenzen lassen. Eine Übersicht zu den aktuellen preisen und den enthaltenen Sehenswürdigkeiten bietet die offizielle Webseite.

Wichtig dabei ist, bereits vor Reiseantritt oder wenigstens vor dem Erwerb des Passes zu prüfen, ob die gewünschten Sehenswürdigkeiten im Pass enthalten sind.

Zur English Heritage Webseite

21.08. – Die Küste von Solva, St. Davids mit Kathedrale

Auf dem Weg nach Solva sind wir an Roch Castle vorbeigefahren und haben kurz halt gemacht. Besichtigen konnte man das Schloss nicht, da es ein Hotel ist. In Solva war Ebbe und die Boote standen sehr kurios auf dem Sand. Die Aussicht von den Klippen bei schönstem Sonnenschein war absolut spektakulär. Wir sind dann weiter nach St. Davids gefahren um die Kathedrale anzuschauen. Sie ist eine der ältesten Anlagen in Großbritannien, ihr Ursprung liegt im 6. Jahrhundert. Die Größe und Ausstattung dieser Kirche beeindruckte uns sehr. Die unterschiedlich gestalteten, zum Teil bunt bemalten Holzdecken und die reich ausgeschmückten Kapellen waren einfach wunderschön. Von einem Hügel hinter der Kathedrale hatte man einen ganz besonderen Blick auf dieses einzigartige Bauwerk. Auch die Mauern der Klosterruine mitten in grünen Wiesen mit weidenden Kühen, verströmten einen ganz besonderen Charme. Wir haben im Biergarten des Farmers Arm sehr gut Mittag gegessen und uns diesem hübschen, kleinen und lebhaften Ort angesehen.

Whitesandbeach, Abereiddy

Unser nächster Halt war am Whitsandsbeach wo der Name Programm war. Mila und ich haben ein bisschen gechillt, während Alex auf der Steilküste gewandert ist. Wir haben gestaunt, wieviele Leute dort am Baden waren, während es uns bereits mit Kleidung recht frisch war. Weiter ging es  nach Abereiddy, wo zwischen 1900 und 1930 eine Brickmanufaktur gestanden hat, die kolossalen Mauern waren ebenso beeindruckend wie die Landschaft und die Aussicht. In einem kleinen Restaurant haben wir noch etwas getrunken und uns dann auf den Rückweg gemacht.

22.08. – Broad Haven, Fishguard, Wasserfall in Cenarth

An diesem Morgen sind wir nach Broad Haven gefahren, ein kleines Dorf an der Küste mit einem wunderschönen Sandstrand. Es war Ebbe, Alex und Mila sind die Steilküste hochgeklettert ich habe den einfachen Weg über den Küstenpfad genommen. Oben sind wir dann zusammen weitergegangen, immer gespannt, was sich hinter der nächsten Ecke für eine Bucht oder Aussicht befindet.  Im Anschluß ging es nach Fishguard, einem hübschen kleinen Küstenort, wo wir von einem alten Fort eine sehr schöne Aussicht über den Hafen und die Küste hatten. Auf Anraten unserer Wirtin Marian sind wir nach Cenarth gefahren, wo es einen Wasserfall zu sehen gäbe. Sie hatte dabei aber nicht bedacht, daß nach 3 Monaten ohne Regen nicht viel Wasser übrig ist. Wir haben diesen idyllischen Ort auch ohne Wasserfall mit einem kleinen Flüsschen und viel schöner Natur sehr genossen, zumal wir schönstes Sommerwetter hatten. 

Kurzentschlossen nach Tresaith, leider ohne Delfine

Kurz vor der Rückfahrt sind wir in einem Laden mit dem Inhaber ins Gespräch gekommen. Er gab uns den Tip weiter in den kleinen Küstenort Tresaith zu fahren, denn dort könnte man von der Terrasse des Restaurants Delfine beobachten. Delfine sehen war schon immer unser Wunsch, also rein ins Auto und nichts wie hin. Tresaith entpuppte sich als entzückender Ferienort mit sehr schönen auch modernen Häusern und vielen Ferienwohnungen. Wir haben uns im Ship Inn auf die Terrasse gesetzt und sehr gut zu Abend gegessen, immer mit dem Blick auf die Bucht, leider ohne einen Delfin zu sehen, dafür wurden wir dann mit einem spektakulären Sonnenuntergang belohnt. Auch die Rückfahrt zum Cottage war sehr schön, durchfuhren wir schmalste Sträßchen bei goldenem Abendlicht.

23.08. – Gower Nationalpark bei Rhosili

An diesem Tag stand der Gower Nationalpark auf unserem Programm. Bei der Ankunft schenkte uns ein vorbeifahrendes Fahrzeug eine Tageskarte zum Parken, was uns in Hochstimmung versetzte, die Engländer sind einfach so nett! Wir liefen auf einer Hochebene nahe der Steilküste entlang, sahen Pferde und Schafe sich frei bewegen und wollten auf die Landzunge Worms Head, die nur bei Ebbe begehbar ist, weiter wandern. Mila und Alex sind dann bis zur ersten Bergspitze von Worms Head vorgedrungen, während ich schon bei dem wirklich steinigen, felsigen, sehr unwegsamen flachen Gelände mein tun hatte. Als ich sah wie steil es zur Bergspitze hochging, habe ich den Rückweg angetreten, denn hochgekommen wäre ich sicher, aber nicht wieder herunter.

Mila hat nach der Besteigung auch kehrt gemacht und mich oben auf der Steilküste sitzend angetroffen. Alex hingegen hatte der Ehrgeiz, Abenteuergeist und die Kletterlust voll übermannt. Er ist weitergegangen, über die sehr schmalen Wege zur Devil´s Bridge und hat noch eine Steilwand erklommen um bis zum äußersten Punkt, dem Outer Head zu gelangen. Dies hat 2 Stunden gedauert, der Rückweg war in einer Stunde bewältigt. Wir saßen dann noch zusammen oben auf der Steilküste und beobachteten die Fischer und die hereinkommende Flut, bis ein Großteil des Worms Head vom Wasser bedeckt war.

Dieses Erlebnis in grandioser Natur hat uns alle sehr begeistert, die Ruhe und die Aussicht wirkten entschleunigend. Im Anschluß versuchten wir zurück nahe unserer Unterkunft im Nachbarort St. Clears im Corvus Inn einen Platz zum Abendessen zu ergattern, aber man hat uns weggeschickt, es war zu voll an diesem Abend. Da war es von Vorteil, daß ich beim Parken auf ein Fish und Chips Imbiss aufmerksam wurde, wo wir uns dieses englische Nationalgericht mitgenommen haben. Die Portionen waren immens und ich konnte Mila noch mit versorgen, die sich Lasagne bestellt hatte und nur ein winziges Schüsselchen erhielt.

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Normannische Kirche "St Michael & All Angels Church"

Sonntag 24.08. – Durch die Cotswolds, Stroud und Guiting Power

Diese schönen Tage in Wales waren nun leider zu Ende, doch wir hatten für unsere Fahrt nach Oxford einen besonderen Weg geplant. Er sollte durch die Cotswolds führen, eine malerische Hügellandschaft, bekannt für ihre pittoresken Steindörfer. In Stroud hielten wir an, doch blieben wir nur kurz, die Stadt hatte für uns keine besondere Ausstrahlung. Dafür hatten wir eine wunderschöne Aussicht am Barrow Wake bei Birdlip und fanden dann das wirkliche Old England in Guiting Power. Dieser traumhafte Ort besteht nur aus alten Steinhäusern, Mauern, Hecken, Feldern und alten Bäumen. Die kleine normannische Kirche und der Friedhof waren wie die Filmkulisse einer anderen Zeit. Wir sind bei der Weiterfahrt noch durch Upper Slaughter und Bourton-on-the-Water gefahren sehr bekannte Dörfer die allerdings extrem touristisch überlaufen waren. 

Ankunft in Oxford

Wir erreichten gegen 18.30 Uhr unsere Unterkunft The Bear and Ragged Staff in Cumnor einem Vorort von Oxford. Dies war zugleich ein Spitzenrestaurant, ein Pub und ein ganz besonderes Hotel. Unsere Zimmer waren im alten Haupthaus über eine sehr steile enge Treppe erreichbar im Dachgeschoss gelegen. Wunderschön und sehr geräumig! Im Restaurant haben wir dann ganz excellent zu Abend gegessen ich hatte Rehrücken der so zart war, daß der regelrecht auf der Zunge geschmolzen ist! 

Montag 25.08. – Oxford

Am Morgen überraschte uns die Frühstückskarte mit so besonderen Vorschlägen, daß man wirklich Probleme beim Auswählen hatte. Es gab Shakshuka (israelische Tomatensoße mit Spiegelei), Rührei und Lachs, Avocadotoast mit poschiertem Ei, Ei Benedikt und noch anderes. So gestärkt sind wir durch Cumnor zur Bushaltstelle gelaufen und haben die wunderschönen reetgedeckten Häuser bestaunt und die Dorfkirche besichtigt. In Oxford angekommen gab es viel zu entdecken, die alten Universitätsgebäude, die Straßen, Häuser, Parks und Gärten haben uns sehr gefallen. Ich habe natürlich auch versucht Gebäude zu finden die ich schon bei meiner ersten Oxfordreise 1989 gesehen hatte und weil England so traditionell, ist habe ich auch einige Ecken wieder erkannt. Mila und Alex waren ebenfalls begeistert. 

Die berühmte Bibliothek Bodleia wollten wir gerne besichtigen, allerdings waren die Karten für diesen Tag schon ausverkauft. Für die Besichtigung der Divinity School einem Unterrichtsraum der Theologen gab es noch Karten und wir entschieden uns diesen anzuschauen. Die gewölbte Steindecke war sehr beeindruckend und tatsächlich war der Raum auch mehrfach als Filmkulisse verwendet worden, sogar bei Harry Potter. Trotz der 28 Grad, sind wir an diesem Tag sehr viel gelaufen, da es immer noch etwas zu sehen und entdecken gab.

Ein Bus brachte uns in den Vorort Headington, wo wir uns das Haus mit dem Hai angeschaut haben. Sehr skurril und absolut klasse wie der Fisch im Dach steckt. Nach einem kühlen Bier im Pub dort an der Ecke, sind wir nach Oxford zurückgelaufen und haben noch Abend gegessen bevor es wieder zurück zum Bear and Ragged Stuff ging.

Dienstag 26.08. – Cambridge

In Oxford und in Cumnor hätten wir es noch ein bisschen ausgehalten, aber wir hatten ja schon in Cambridge eine Unterkunft gebucht. Wir sind wieder mal zu früh eingetroffen, um direkt einzuchecken, aber das Auto konnten wir vor dem B+B stehen lassen. Der Weg in die Stadt war weiter als gedacht und führte durch einen großen Park. Das Wetter war nicht so strahlend wie am Vortag und auch die Stadt hat bei uns nicht die Euphorie wie Oxford hervorgerufen. Tatsächlich waren wir etwas enttäuscht. Trotz schöner Gebäude, wir machten auch tatsächlich viele Fotos, konnte diese Stadt bei uns keine Saite zum klingen bringen. Der Tag klang aus wie so oft in einem Pub beim Abendessen.

Mittwoch 27.08. – Rochester, Faversham, Canterbury

Auf der Fahrt nach Canterbury haben wir sehr große Kreisverkehre nahe London durchfahren und sind, nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, nach Rochester gekommen. Hier erblickten wir plötzlich ein riesiges, burgähnliches Gebäude zu unserer Rechten. Ein Blick, ein Wort und wir haben angehalten. Raus aus dem Auto, rein in die Burg! 

Kurzentschlossen ins Rochester Castle

Es handelte sich bei Rochester Castle um die Ruine einer normannischen Burg die 1066 zum Schutz an eine Bucht gebaut wurde. Es waren wohl nur noch die Mauern zur Besichtigung übrig, aber diese waren auf alle Fälle beeindruckend genug. Wir konnten bis zum höchsten Punkt auf den Turm steigen und hatten dort eine besondere Weitsicht über die Stadt und ihre schöne Kirche. Im Schloss trafen wir einen Gaukler, der uns einen Kartentrick zeigte und uns den Tipp gab auf der Fahrt nach Canterbury in Faversham einen kurzen Stop einzulegen.

Keine Park-App kann alles

In der Annahme, dass wir nach dem Download einer Park-App für alle Parkplätze auf der sicheren Seite wären, wurden wir eines besseren belehrt.

Egal wo Parkgebühren anfallen, gefühlt nutzt jeder Parkplatz eine eigene App und daher ist es aus unserer Sicht nicht sinnvoll, sich auf eine App zu versteifen. Wie auch in vielen anderen Bereichen kocht hier ebenso jeder sein eigenes Süppchen.

Besonders ärgerlich wurde es in Stonehenge: Schlechtes Internet, Parkappzwang und damit verbundene Wartezeit bis das Ticket nach erfolgreichem Download gelöst werden konnte. Hier wird die App PayByPhone benötigt, die somit sinnvollerweise vorher heruntergeladen werden sollte.

Abstecher nach Faversham

Da die Tipps, die wir bisher bekommen hatten, immer gut waren, fuhren wir nach Faversham. Die kleine Stadt war dann tatsächlich sehr hübsch, mit besonderen Häusern einer Kirche mit offenem Turm und der ältesten Brauerei Englands. 

Canterbury mit Kathedrale und letztem englischen Abendessen

Am frühen Nachmittag sind wir in Canterbury eingetroffen und waren vom House of Agnes unserer Unterkunft total begeistert. Ein altes Gebäude mit dunklen Holztreppen, einem sehr gemütlichen Aufenthaltsraum mit Bar und einem großen Außenbereich mit Garten. Wir haben dann mal wieder bereut, nur eine Nacht gebucht zu haben. Canterbury hat uns gleich gefallen, überall Blumen, Stocherkähne auf dem Wasser vor dem Stadttor, schöne alte Gebäude und dann standen wir vor der Kathedrale!

Wir hatten die Kathedrale von Salisbury gesehen und die von St. Davids, aber auf so etwas waren wir nicht vorbereitet. Allein das Gewölbe der Eingangshalle war so hoch und mächtig, daß wir die Luft angehalten haben. Ich habe mir überlegt welchen Eindruck die Menschen um 1067 als die Kathedrale nach einem Brand wieder aufgebaut wurde (603 wurde die erste Kathedrale gebaut) hatten als sie diese Bauwerk betraten. Haben sie selbst doch in kleinen niedrigen Häusern oder Hütten gelebt, so müssen sie sich wahrscheinlich den Himmel vorgestellt habe. Wir haben den Kreuzgang, das Brunnenhaus, den Kräutergarten, die riesige Krypta und das Kirchenschiff durchschritten und viel gewundert und gestaunt. Dann begann auch noch die Orgel zu spielen und ein Chor zu singen. Da wurde klar, daß die Kathedrale auch eine ganz besonders gute Akustik hat. Der Chor kam aus Hamburg und übte für ein Konzert am Abend. Wir haben noch ein bisschen zugehört und sind dann weiter durch die Stadt gelaufen, voll mit vielen Eindrücken.

Unser letztes Abendessen auf der britischen Insel war dann auch sehr englisch, es gab Sheppards Pie, was sehr gut geschmeckt hat.

Donnerstag 28.08. – Abschied von Großbritannien

Unser letzter Tag in England war angebrochen und da unser Zug erst am Abend fuhr hatten wir noch Zeit, um die Abbey Lake Gardens zu besuchen. 

Besuch der Abbey Lake Gardens

Diese Gärten liegen in Kearsney nahe Dover. Wir verbrachten dort zwei Stunden und erholten uns in dieser wunderschönen Parklandschaft. 

Das Battle of Britain Memorial

Auf dem Weg nach Folkestone besichtigten wir noch das National Battel of Britain Memorial beim East Cliff and Warren County Park. Es ist ein Denkmal für alle Beteiligten des Luftkrieges um England und hat uns sehr beeindruckt. Aus der Vogelperspektive sind es drei riesige Rotoren und in der Mitte die Skulptur eines erschöpften Piloten. Gerade das schier unerschöpfliche Durchhaltevermögen der Flieger hat Hitler von einer Landung in England abgehalten. Die Entscheidung für eine Bombardierung Londons bei der viele deutsche Flugzeuge abgeschossen wurden, trugen zur Wende des Krieges bei. Ich habe versucht mir vorzustellen wie England nun wäre, hätte Hitler die Insel einnehmen können und war dann froh, daß der Krieg so ausgegangen ist. Die Aussicht vom Memorial über die berühmten weißen Klippen war spektakulär.

Zurück auf dem Festland

Gegen 17.00 Uhr sind wir in den Autozug gefahren, der uns zurück auf das Festland brachte. Etwas Wehmut war auch dabei, hatten wir uns in England wirklich wohl gefühlt und wussten, dass wir wahrscheinlich nicht so schnell wieder zurückkommen werden da wir schon andere große Pläne für die nächsten 2 Jahr haben.

Über die Autobahn fuhren wir nach Gent, der zweitgrößten Stadt Belgiens und unser letzten Station des Urlaubs. Wir kamen recht spät an und hatten dann auch noch einen 15-20 Minuten langen Weg zur Unterkunft. Doch die Stadt war noch belebt und wir fanden sogar einen Imbiss an dem wir zu Abend essen konnten.

Freitag 29.08. – Gent

Da unsere Unterkunft ohne Frühstück war, haben wir auf dem Weg zur Innenstadt bei einer Bäckerei angehalten und uns mit Gebäck eingedeckt. Auf der Suche nach einem guten Kaffee fanden wir eine Patisserie und ein Schloss! Beides musste besucht werden.

Die belgischen Pralinen, sowie der Kaffee waren vorzüglich und die Burg Gravensteen hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Es gab eine Audioführung mit Witz, die uns immer wieder zum Lachen brachte und mal was ganz anderes war.

Die Stadt hat viele schmale Häuser, schöne Fassaden, Kanäle und birst vor Leben. Sehr viele junge Menschen sind unterwegs, es gibt überall Bilder und Graffiti. Sogar eine ganze Gasse mit Graffiti konnten wir bestaunen. Alle sprachen Englisch, so dass wir keine Verständigungsprobleme hatten. Die Einkaufsstraßen und Geschäfte sind zahlreich und da es zu regnen begann haben wir einige davon durchschritten. Auch die Sint Niklaaskerk haben wir angesehen, um dem Regen zu entkommen. Nachdem es aufgeklart hatte kamen wir zufällig an einem Gebäude vorbei, wo man die prunkvollen Räume einer reichen Familie besichtigen konnte. Das Hotel d´Hane Steenhuyse hat uns sehr gut gefallen, wir konnten die reich geschmückten Zimmer der Familie, den wunderschönen Ballsaal, das prachtvolle Foyer, das Musikzimmer und die Küchenregion mit den Vorratskellern besichtigen. 

In einem ehemaligen Kloster haben wir sehr gut zu Abend gegessen. Bei goldenem Abendlicht sind wir weiter durch die Stadt gelaufen und haben noch in der Artevelde Brauerei belgisches Bier getrunken. In der Dämmerung ging es zurück zur Unterkunft, die Außengastronomien war voller Menschen. Häuser, Brücken, und Restaurants waren wunderschön beleuchtet eine absolut sehenswerte lebhafte Stadt.

Samstag 30.08. – Heimweg

Wir konnten am nächsten Morgen im Areal, wo wir geparkt hatten, noch Lebensmittel einkaufen, scheiterten allerdings daran Bier mitzunehmen, da uns die riesige Auswahl regelrecht erschlagen hat. Über die Autobahn ging es bis zum Rastplatz Moselblick, wo man einen sensationellen Ausblick hat und sogleich wieder zur Mosel hinabfahren wollte. Gegen 17.30 Uhr sind wir glücklich, gesund und voller Erlebnisse wieder zuhause angekommen.

Wir hatten einen wirklich besonders schönen und abwechslungsreichen Urlaub erlebt, sind sehr freundlichen und aufgeschlossenen Menschen begegnet und haben uns sehr gut erholt, denn gerade die vielen Eindrücke haben uns ganz vom Alltag abgelenkt.

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