Der dritte Oktober, also der Feiertag zum Tag der Deutschen Einheit, fiel 2025 auf einen Freitag. Optimal, um damit die Oldtimersaison gebührend abzuschließen und noch einmal drei Tage unterwegs zu sein.
Freitag: Altbekannte und neue Ziele und ein neues Auto
Die Tour an diesem Oktoberwochenende unternahmen wir als Familie und mit Freunden. Mit von der Partie waren also Birgit, Mila, Moritz und Sven. Das Besondere jedoch war zunächst, dass Sven mit seiner neuen Errungenschaft, einem 1994er Mercedes-Benz SL 320 teilnahm. Der Audi wurde zwischenzeitlich verkauft, die Suche nach einem neuen Oldtimer begann und nach zahlreichen Besichtigungen wurde es schließlich ein turmalingrüner SL.
Moritz wählte als fahrbaren Untersatz den Opel Manta, der schon auf der Alpentour gezeigt hat, was in dem kleinen Coupé auch heute noch steckt.
Es ging also am Freitag Morgen um kurz nach 9 Uhr in Gerlingen los. Das Ziel war Augsburg und wie üblich wurden abwechslungsreiche Straßen gewählt. Obwohl sich die Sonne von ihrer besten Seite zeigte war es mächtig kalt. Das interessierte Sven nicht und Birgit, die zunächst im SL Platz genommen hatte, musste sich warm einpacken, denn schon von Beginn an wurde das Verdeck geöffnet. Mila und ich fuhren mit geschlossenem Dach los, die Temperaturen waren uns nicht ganz geheuer und der Mercedes hat zudem die bessere Heizung, schließlich ist er 26 Jahre jünger als die Corvette.
Die Tür klemmt
Nach einigen Kilometern überlegten wir es uns jedoch, hielten an, öffneten auch unser Dach und es ging weiter. Wenig später legten wir einen Zwischenstopp ein und es gab eine Überraschung, mit der niemand gerechnet hatte. Die Fahrertür der Corvette ließ sich von innen nicht mehr öffnen. Entgegen der Hoffnung, von außen würde es noch funktionieren, verweigerte der Türöffnungsmechanismus auch hier seinen Dienst.
Ab dem Moment hieß es also, stetig ein wenig ungelenk über die Mittelkonsole hinweg auf der Beifahrerseite auszusteigen. Auch WD-40 half nicht, das ganze Wochenende wurde also nur noch über die Beifahrertür ein- und ausgestiegen und nun muss geklärt werden, was das Problem ist. Es ist das erste Mal, das die Corvette ein echtes Problem hat, nach inzwischen rund 24.000 Kilometern, die sie in unserem Besitz ist.
Japanische Klassiker und die Fugger
Wir nahmen es locker, fuhren weiter und kamen um kurz nach 13 Uhr in Augsburg am Mazda Classic Automobil Museum Frey an. Unser erster Stopp für diesen Tag, der das Thema Automobilgeschichte aus Japan beinhaltete. Einige coole Klassiker, davon auch zahlreiche mit dem besonderen Kreiskolbenmotor, die das kleine Museum bereit hält. Faire Eintrittspreise, interessante Ausstellungsstücke, tolle Location, also definitiv ein Besuch wert.

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